Sonic Identity aufbauen.
Eine Sonic Identity ist mehr als ein kurzer Jingle am Ende eines Spots. Sie ist der erkennbare Klang einer Marke über alle Touchpoints hinweg — und sie entsteht nicht zufällig.
Was eine Sonic Identity leistet
Wer eine Marke über Jahre hört, erkennt sie nach wenigen Sekunden. Das gilt für Sender, für Produkte und zunehmend für Unternehmen, die in vielen Audio-Kontexten auftreten: in Spots, in Podcasts, in Warteschleifen, in Videos. Eine konsistente Sonic Identity sorgt dafür, dass all diese Auftritte zusammengehören — und dass die Marke auch ohne Bild erkannt wird.
Die Bestandteile
Eine Sonic Identity besteht aus mehreren Elementen: einem Logo-Sound, der die Marke in zwei bis vier Sekunden zusammenfasst; Übergängen und Trennern, die in Podcasts oder Videos eingesetzt werden; einer Warteschleife, die am Telefon oder in Warteschleifen läuft; und einer musikalischen Grundstimmung, die alle Elemente verbindet. Wichtig ist, dass alle Teile aus derselben musikalischen Welt stammen.
Wie sie entsteht
Wir beginnen eine Sonic Identity immer mit der Marke, nicht mit der Musik. Wir fragen: Welche Werte sollen hörbar werden? Welche Instrumentierung passt? Soll die Marke eher warm und nah oder klar und sachlich klingen? Aus diesen Antworten leiten wir eine musikalische Grundstimmung ab, aus der dann alle weiteren Elemente entwickelt werden. Das verhindert, dass am Ende ein Logo-Sound dabei ist, der zur Warteschleife nicht passt.
Was oft schiefgeht
Der häufigste Fehler ist, den Logo-Sound isoliert zu entwickeln und die anderen Elemente später irgendwie anzufügen. Dann klingt die Warteschleife wie von einem anderen Anbieter. Der zweite Fehler ist, die Marke zu wörtlich zu nehmen — ein Heizungsbauer, dessen Logo-Sound aus Heizungsgeräuschen besteht, bleibt nicht im Gedächtnis, sondern nervt.
Fazit
Eine Sonic Identity ist eine Investition, die sich über Jahre auszahlt. Wer sie ernst nimmt und von Anfang an konsistent aufbaut, hat eine Marke, die auch im Dunkeln erkannt wird.